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Vergaservereisung
und Abhilfe
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den Wintertage noch mit dem Quad oder ATV fährt und eine Temperatur
zwischen 4 Grad und 0 Grad, oder sogar kälter hat, kennt vielleicht
die Probleme der Vergaservereisung. Erst springt der Motor nur schleppend an und wenn er läuft, dann nur mit deutlich mehr gestellten Leerlauf, als bei über 10 Grad Außentemperatur. Nach kurzer fahrt (warmfahren) wenn man dann etwas schneller werden möchte und etwas mehr gas gibt, merkt man schnell das man den Choke noch mit reinschieben muss um ein absterben des Motors zu verhindern. Dieses geht solange bis man einen einigermaßen Betriebswarmen Motor hat, aber leider einen unterkühlten Kraftstoffaufbereiter, also Vergaser. Das trifft nicht zu bei Modellen wo der Vergaser eine direkte leitfähige Verbindung zum Zylinderkopf , oder eine Wasservorwärmung hat. Dieser wird nur bei sehr wenigen Modellen richtig beheizt. Da gibt es Abluftwärme, die bei kaltem Wetter dann doch eher an Eisspray erinnert. Wenige haben eine Ansaugvorwärmung die durch den Abgaskrümmer geleitet wird, verbreiteter ist die elektrische Beheizung des Vergasers, oder die, der Luft durch einen Igel, an dem die Luft vorbei muss. Aber selbst das ist nur bei Motorrädern oder vereinzelt Rollern vorhanden, ganz wenig bei einem Quad. Eher schon bei einem ATV, das ja für Geländefahrten auch bei schlechtem Wetter und Schnee gedacht ist. So sollte man denken, aber wir finden so etwas auch nur bei der höheren Preisklasse. Wer
das aber alles nicht hat, kann sich mit etwas Geschick und Kenntnis
selbst helfen. |
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Das war der erste Test, nach dem mir gesagt wurde das bei einigen Rollern ein Widerstandsdraht einfach um die Schwimmerkammer gewickelt wird. Die Wiederstände sahen nicht schön aus, aber brachten immerhin bei einer Außentemperatur von -0,9 Grad im stand 7.8 Grad im Drosselklappenbereich und bei einer Testfahrt ging der Motor nicht mehr so schnell im stand aus. Auch bei schneller Fahrt ab 50 KmH traten erst ab -5 Grad Vergaserprobleme wie ruckelndes Beschleunigen auf. Eine eingefrohrende Drosselklappe und keine Gasrücknahme bei langen Überlandfarten traten nicht mehr auf. Die Obtik und die mangelde Heizleistung brachten mich aber schnell wieder von dieser seltsamen Fluxkompensator Konstruktion ab.
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Die erste Testphase
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Die weit aus elegantere Lösung sind aber 2 Heizfolien(selbstklebend) auf ein passendes Alublech mit kleinem Winkel zu kleben und gegen Umwelteinflüsse zu Isolieren. Das dunkle ist eine selbstklebende Bitumenmatte die gegen das Auskühlen von außen schützt. Das ganze hat 12 Volt und jeweils 12 Watt. Also ganze 24 Watt extra um den Vergaser ein wenig warm zu halten. Nachteil der ganzen Sache ist der Verbrauch bei kleiner Batterie.
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Das schaut dann schon mehr nach Serienreife aus. |