Wie
eine Zündkerze ausschauen soll kann man gut beschreiben, aber noch
besser ansehen.
Jeder versteht eine Beschreibung der Farben anders, also zeigt man am
besten an einigen Beispielen wie es sein kann.
Beim
ersten Bild sieht man eine normale Zündkerze die zwar einiges mitgemacht
hat, aber im normalen Temperaturbereich ihre Arbeit erbracht hat.
Gesicht:
dunkelbraune bis leicht hellbraune dünne
Schicht auf der Massekontakt,
eine dünne dunkle matte Rußschicht auf der Mittelelektrode
und der Isolator sollte leicht graubraun bis dunkelgrau fast schwarz
sein.
Gründe:
Kein klingeln,
kein Klopfen,
die richtige Mischung aus Luft und Benzin und natürlich die richtige
Oktanzahl,
richtiger Zündzeitpunkt.
Beim
2. Bild schaut die Zündkerze zwar recht neu aus, kann aber aus
verschiedenen Gründen zu heiß geworden sein.
Gesicht: Metallgraue
bis leicht bräunliche Massekontakt (zu sauber und fast ausgeglüht)
Isolator reinweiß, ohne Ablagerungen und Die Mittelelektrode dunkelgrau
Gründe:
Zu mageres Gemisch bei höheren Drehzahlen,
Zündung zu früh,
zu hohe Kompression durch zu hoher Verdichtung oder erhöhtem Ladedruck,
Oktanzahl des Benzins zu gering,
Undichtigkeit zwischen Vergaser und Motor (Abmagerung)
Gesicht: dicke
Ablagerungen auf Isolator, Mittelelektrode und Massekontakt. Die Rehbraune
Farbe sagt einem aber das der Motor wenigstens in einem Lastbereich
richtig lief. In welchem muss man aber durch testen herausfinden.
Gründe:
Hier war definitiv die Öffnung der Leerlaufdüse (Innendurchmesser)
zu groß und somit das Gemisch im Stand- bis hin zum Teillast zu
Fett. Eine Testfahrt und eine gewisse Testreihe war aber dafür
erforderlich.
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